Digitales Marketing im Maschinenbau: Erfolgsschlüssel für mehr Kunden

Digitales Marketing ermöglicht eine effektive globale Präsenz deiner Produkte

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von Günter Heini

18.10.2023

Person stehend an Vision Board

Inhaltsverzeichnis

Erfolgsschlüssel Digitales Marketing im Maschinenbau

Digitales Marketing im Maschinenbau: In einer Welt, in der digitale Technologien den Alltag prägen gehört digitales Marketing in jede Vertriebsstrategie. Es ist ein Muss. Durch gezielte Maßnahmen im digitalen Marketing können Maschinenbauunternehmen ihre Marktposition festigen, den Verkaufszyklus verkürzen, den Vertrieb die Arbeit leichter machen und letztendlich den Umsatz steigern.

Klingt das spannend für dich? Dann lies gerne weiter.

Warum digitales Marketing für den Maschinenbau?

Der Maschinenbau ist eine Branche, die stark vom digitalen Wandel beeinflusst wird. Die zunehmende Automatisierung und Vernetzung von Produktionsprozessen eröffnet neue Möglichkeiten, birgt aber auch Herausforderungen. Durch digitales Marketing können Maschinenbauunternehmen ihre Präsenz im digitalen Raum stärken, potenzielle Kunden gezielt ansprechen und ihre Produkte und Dienstleistungen effektiver vermarkten.

Digitaler Vertrieb im digitalen Zeitalter

Der Vertrieb im Maschinenbau ist durch zweierlei geprägt:

  1. Langfristige Geschäftsbeziehungen
  2. Komplexe Vertriebsprozesse

Und das bedeutet: Die Verkaufszyklen sind lang. Nichts mit über Nacht verkaufen. Für den Vertrieb ist das Riesenherausforderung.

Doch Achtung: Digitales Marketing bietet hier große Chancen, Vertriebsprozesse effizienter und effektiver zu gestalten. Ein erster Schritt kann die Digitalisierung von Vertriebsunterlagen und der Einsatz von Customer-Relationship-Management-Systemen (CRM) sein. So können alle relevanten Informationen zu Kunden und Projekten zentral gespeichert und jederzeit abgerufen werden, was eine bessere Abstimmung im Vertriebsteam und eine gezieltere Kundenansprache ermöglicht.

Kundenakquise im digitalen Zeitalter

Kunden beginnen ihre Recherche (fast) immer online. Sie recherchieren im Internet. Wenn 60-70 % der Kaufentscheidung bereits gefallen sind, melden sich Kunden erst beim Vertrieb. Das bedeutet: Kundenakquise beginnt erst online. Das erfordert die folgenden Massnahmen:

  1. Die richtigen Online-Kanäle müssen bespielt werden.
  2. Suchmaschinenoptimierung (SEO) sollte berücksichtigt werden.
  3. Social Selling wird immer wichtiger.
  4. E-Mail-Marketing ist ein effizienter Bestandteil im Marketingmix.

Durch die gezielte Ansprache potenzieller Kunden über diese Kanäle können Unternehmen ihre Reichweite erhöhen und neue Kunden gewinnen.

Und was hat das mit Copywriting zu tun? Erkläre ich gleich ...

Copywriting als Turbo zum Erfolg

Copywriting ist ein zentraler Bestandteil des digitalen Marketings. Im Maschinenbau sind Produkte und Dienstleistungen oft erklärungsbedürftig und technisch komplex. Umso wichtiger ist eine klare und verständliche Kommunikation. Gutes Copywriting hilft, komplexe Sachverhalte einfach und verständlich zu erklären und die Vorteile der Produkte und Dienstleistungen hervorzuheben.

Denn nur wer versteht, wird kaufen. Deshalb ...

Keine Suchmaschinenoptimierung (SEO) ohne Copywriting

Mal ganz ehrlich: Heute geht es um Sichtbarkeit. Nur wer sichtbar ist, kann gefunden werden.

Durch die Verwendung relevanter Keywords und eine ansprechende Textgestaltung können Unternehmen ihre Sichtbarkeit in den Suchergebnissen verbessern und somit mehr Traffic auf ihre Website lenken. Im Maschinenbau ist dies besonders wichtig, da potenzielle Kunden (fast) immer online nach Lösungen für ihre spezifischen Bedürfnisse suchen.

Warum ist Suchmaschinenoptimierung wichtig? Weil heute jede Kaufanbahnung online stattfindet - zuerst über die Suchmaschinen, und dann auch über Social Media.

Wie sieht Akquise im digitalen Zeitalter aus?

Digitales Marketing eröffnet neue Möglichkeiten, potenzielle Kunden zu erreichen und für die eigenen Produkte und Dienstleistungen zu begeistern. Ein effektives Instrument zur Kundengewinnung im digitalen Zeitalter ist das Content Marketing.

Worum geht es dabei? Um hochwertige und relevante Inhalte zu erstellen, die potenzielle Kunden ansprechen und ihnen einen Mehrwert bieten. Dies können beispielsweise Blogbeiträge, Whitepaper oder Videos sein, die die Lösungen des Unternehmens für spezifische Herausforderungen im Maschinenbau aufzeigen. Durch die Bereitstellung solcher Inhalte können Unternehmen ihre Kompetenz unter Beweis stellen und das Vertrauen potenzieller Kunden gewinnen.

Wie wichtig ist eine durchdachte Content-Marketing-Strategie?

Sehr wichtig. Warum? Weil hochwertiger Content in Form von Blog-Artikeln, Whitepapers, Videos und Infografiken nicht nur die Glaubwürdigkeit und Expertise eines Unternehmens unterstreicht, sondern auch potenzielle Kunden anspricht und zu Leads konvertiert. Relevanter Content zieht Kunden an, verkürzt den Sales Cycle und erleichtert dem Vertrieb die Arbeit. Somit ist Contentmarketing ein unverzichtbarer Bestandteil eines erfolgreichen digitalen Marketings im Maschinenbau.

Social-Media-Marketing

Die Nutzung von Social-Media-Plattformen bietet Maschinenbauunternehmen die Möglichkeit, ihre Zielgruppe aktiv anzusprechen und eine starke Community aufzubauen. Durch regelmäßige Beiträge, Interaktion mit Followern und gezielte Werbekampagnen können sie ihre Marke bekannter machen und potenzielle Kunden erreichen. Die Auswahl der richtigen Social-Media-Plattformen, die zur Zielgruppe passen, ist hierbei entscheidend.

Wann sollten Maschinenbauer mit Marketing Automation beginnen?

Klare Antwort: Je früher, umso besser, um Erfahrungen zu sammeln. Marketing-Automation-Tools erleichtern die Verwaltung und Automatisierung von Marketingkampagnen. Maschinenbauunternehmen können beispielsweise E-Mail-Kampagnen entwickeln, um potenzielle Kunden zu erreichen und sie durch den Verkaufstrichter zu führen. Durch die Verfolgung des Nutzerverhaltens und die Personalisierung der Inhalte können Unternehmen effektive und maßgeschneiderte Marketingkampagnen erstellen.

Fassen wir noch einmal zusammen

Digitales Marketing ist für Maschinenbauer ein MUSS. Sie werden sonst in der digitalen Welt nicht mehr gefunden. Und wer nicht gefunden wird, ist nicht sichtbar. Klingt dramatisch, und ist auch dramatisch.

Aber durch die Nutzung von Online-Kanälen und die Integration digitaler Technologien in die Vertriebsprozesse können Unternehmen ihre Reichweite erhöhen und effektiver mit potenziellen Kunden kommunizieren. Gutes Copywriting und eine gezielte Kundenansprache sind dabei der Schlüssel zum Erfolg. Unternehmen, die das Potenzial des digitalen Marketings erkennen und nutzen, werden langfristig Wettbewerbsvorteile erzielen und ihren Erfolg am Markt sichern.

Welche Rolle spielt die Website-Optimierung?

Eine sehr große. Website-Optimierung sollte ein fortlaufendes Thema sein. Warum? Weil die Website ein ganz wichtiger Bestandteil im digitalen Vertrieb ist. Was auf der Website ganz wichtig ist:

Die Website-Texte müssen einfach, klar und so formuliert, dass es jeder versteht - auf jeden Fall aber die Zielgruppe. Besucher sollten schnell erkennen, ob sie hier richtig sind oder nicht.

Die Website sollte sogar das Informationshub überhaupt sein. Sie sollte alle Fragen beantworten, die Kunden und Interessenten jemals hatten. Eine benutzerfreundliche und informative Website ist das Fundament jeder digitalen Marketingstrategie. Maschinenbauunternehmen sollten sicherstellen, dass ihre Website ansprechend gestaltet ist, eine klare Navigation aufweist und relevante Informationen über ihre Produkte und Dienstleistungen bietet. Darüber hinaus ist es wichtig, die Website für Suchmaschinen zu optimieren, um in den Suchergebnissen besser gefunden zu werden.

Rene Jung
Günter Heini hat für uns Whitepapers geschrieben, die wir als Leadmagneten einsetzen. Unser Nutzen ist: Erstens versteht er als Maschinenbau-Ingenieur technische Themen und er kann klar und verständlich darüber schreiben. Zweitens versteht er es meisterhaft auch über komplexe Themen verständlich zu schreiben. Außerdem kann er sich aufgrund seiner Vertriebserfahrung gut in unsere Kunden hineindenken.
Rene Jung
René Jung, Leitung Marketing TCI GmbH

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Vertriebsmarketing sind alle Aktivitäten, die den Verkauf von Leistungen und Produkten einfacher, schneller und besser machen. Also dem Vertrieb die Arbeit erleichtern. Die Ausrichtung liegt auf der Befriedigung sämtlicher Informationsbedürfnisse potentieller Kunden.

Es fehlt der passende CONTENT entlang der Kundenreise. Ohne CONTENT passiert dreierlei: Keiner findet dich, keiner versteht dich und keiner kauft bei dir. Doch mit relevantem Content ziehst du Wunschkunden magnetisch an.

Digitaler Vertrieb heißt, dass Unternehmen digitale Kanäle & Tools nutzen, um ihre Produkte zu vertreiben. Z. B. Website, Blog, Webshop, Social Media, digitale Vertriebs-Werkzeuge wie z.B. ein CRM-System. Denn Kunden recherchieren heute erst im Internet, bevor sie kaufen.

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Digitaler Vertrieb im Maschinenbau umfasst alle Online-Maßnahmen, die Interessenten anziehen, bevor der Außendienst aktiv wird: Content Marketing, SEO, LinkedIn-Präsenz und eine verkaufsstarke Website.

67 % der Kaufentscheidung im B2B fällt bereits online – bevor ein Interessent Kontakt aufnimmt. Wer in dieser Phase unsichtbar ist, verliert Aufträge, ohne es zu merken.

Der erste Schritt ist immer die Positionierung: Wer ist die Zielgruppe, welches Problem löst das Unternehmen besser als andere? Danach folgen Website-Optimierung, Content-Aufbau und LinkedIn-Aktivierung.

Die Kosten variieren stark. Ein externer Berater für Strategie und Content kostet typischerweise 1.500–5.000 EUR/Monat. Der ROI liegt erfahrungsgemäß bei einem 3- bis 5-fachen Einsatz innerhalb von 12 Monaten.

Social Selling ist ein Teil des digitalen Vertriebs und bezeichnet den Aufbau von Kundenbeziehungen über LinkedIn. Digitaler Vertrieb ist der übergeordnete Begriff für alle Online-Kanäle.

Ein guter LinkedIn-Berater für Maschinenbau bringt drei Dinge mit: echte Vertriebserfahrung in der Branche, nachweisbare Ergebnisse bei Maschinenbau-Kunden — und eine Methodik, die mit Strategie beginnt, nicht mit Posting-Frequenz.

Viele Berater kennen LinkedIn. Nur wenige kennen den Kaufprozess im Maschinenbau. Der Unterschied zeigt sich schnell: Wer sofort über Content-Pläne spricht, ohne vorher Zielgruppe, Positionierung und Botschaft zu klären, denkt in Aktivität statt in Ergebnis. Ein guter Berater stellt zuerst unbequeme Fragen — zum Beispiel, ob deine Wunschkunden überhaupt auf LinkedIn aktiv sind und welches Problem du für sie löst, das kein Wettbewerber so löst.

Frag konkret nach: Welche messbaren Ergebnisse hat der Berater bei vergleichbaren Maschinenbau-Unternehmen erzielt? Nicht Follower-Zahlen oder Impressionen — sondern qualifizierte Anfragen.

Ein spezialisierter Berater kennt deine Branche, deine Kunden und deinen Kaufprozess — eine Agentur kennt ihre Prozesse. Das klingt nach einem kleinen Unterschied. Im Maschinenbau ist es ein entscheidender.

Agenturen arbeiten mit standardisierten Abläufen: Onboarding, Content-Plan, Reporting. Das funktioniert gut für Produkte, die sich selbst erklären. Für erklärungsbedürftige Maschinen und Anlagen reicht das nicht. Wenn der Texter nicht versteht, was ein Linearantrieb leistet oder warum ein Getriebe in einer Sondermaschine anders dimensioniert wird als im Serienprodukt, entsteht Content, der niemanden überzeugt.

Ein spezialisierter Berater bringt Branchenkenntnis, eigene Vertriebserfahrung und direkte Erreichbarkeit mit. Er denkt in Anfragen, nicht in Kampagnen. Und er arbeitet so lange, bis dein Team eigenständig agieren kann — nicht so lange, bis das Budget aufgebraucht ist.

Für Maschinenbau-KMU mit 20 bis 200 Mitarbeitenden ist ein spezialisierter Berater in der Regel die wirkungsvollere und kostengünstigere Wahl.

Im Maschinenbau funktionieren drei digitale Kanäle zuverlässig: LinkedIn für den direkten Aufbau von Kundenbeziehungen, eine gut strukturierte Website als Anlaufpunkt für recherchierende Einkäufer und Entscheider, sowie gezieltes Content Marketing, das Fragen beantwortet, bevor der Vertrieb kontaktiert wird.

Messen und Kaltakquise haben ihre Berechtigung — aber sie greifen erst, wenn ein Interessent bereits auf dich aufmerksam geworden ist. Der Kaufprozess im B2B beginnt heute online. 67 Prozent der Kaufentscheidung fallen, bevor ein Interessent überhaupt Kontakt aufnimmt. Wer in dieser frühen Phase nicht sichtbar ist, wird im Auswahlprozess gar nicht erst berücksichtigt.

Für Maschinenbau-KMU mit erklärungsbedürftigen Produkten ist LinkedIn der effektivste Einstiegskanal — weil dort Geschäftsführer und Vertriebsleiter aktiv sind, nicht nur Marketingteams.

Eine Buyer Persona im Maschinenbau beschreibt nicht nur eine Jobtitel-Kategorie, sondern die konkrete Person, die eine Kaufentscheidung trifft oder maßgeblich beeinflusst — mit ihren typischen Fragen, Einwänden und Informationsquellen.

Der häufigste Fehler: Unternehmen beschreiben ihre Zielgruppe demografisch ("Einkaufsleiter, 45–55 Jahre, Maschinenbau") statt situativ. Was bewegt diese Person gerade? Unter welchem Druck steht sie? Was muss sie intern rechtfertigen, bevor sie eine Kaufentscheidung trifft? Diese Fragen liefern die Grundlage für Content, der wirklich zieht.

Für Maschinenbau-KMU reichen in der Regel zwei Personas: der Geschäftsführer, der strategisch entscheidet, und der Vertriebsleiter oder technische Einkäufer, der operativ sucht und vorselektiert. Beide haben unterschiedliche Fragen — und brauchen unterschiedliche Antworten auf deiner Website und auf LinkedIn.

Es umfasst alle Massnahmen, die dem Branding einer Marke, der Kundenbindung oder dem Verkauf von Produkten und Dienstleistungen übers Internet dienen. Gute Beispiele dafür sind E-Mail-Newsletter, Performance Marketing oder eingeblendete Werbung beim Besuchen von Webseiten. Ein anderer Begriff ist Online Marketing.

Es hilft Unternehmen ein größeres Publikum zu erreichen, indem es geschickt die vorhandenen Technologien nutzt.