Von 1–2 auf mehr als 28 Anfragen pro Monat

Wie GROB Antriebstechnik seine Website vom Produktkatalog zum Werkzeug für die Neukundengewinnung entwickelt hat

Wie GROB Antriebstechnik seine Website vom Produktkatalog zum Werkzeug für die Neukundengewinnung entwickelt hat

GROB Antriebstechnik hatte kein Produktproblem.

Und auch kein Wissensproblem.

Das Unternehmen verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Antriebstechnik. Im Vertrieb und in der Technik sitzt enormes Fachwissen.

Trotzdem passierte über die Website erstaunlich wenig.

Gerade einmal ein bis zwei Anfragen pro Monat kamen darüber herein.

Neue Kunden gewann GROB hauptsächlich über klassische Wege:

Messen.

Empfehlungen.

Bestehende Kunden und Kontakte.

Das hatte lange funktioniert.

Doch irgendwann wurde deutlich:

Die Messen brachten immer weniger neue Kunden.

Und damit entstand eine entscheidende Frage:

Wie können wir zusätzlich systematisch neue Kunden erreichen?

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Die Website war vorhanden. Aber sie verkaufte nicht.

Wie bei vielen Maschinenbauunternehmen war die Website von GROB stark vom eigenen Produkt aus gedacht.

Produkte wurden vorgestellt.

Technische Informationen waren vorhanden.

Der eigentliche Produktkatalog stand als PDF zum Download bereit.

Was weitgehend fehlte, war die Perspektive des Kunden.

Welche Probleme versucht er zu lösen?

Welche Fragen stellt er?

Welche Möglichkeiten hat er?

Welche Lösung passt zu seiner Anwendung?

Welche Fehler sollte er vermeiden?

Und was muss er wissen, bevor er sich für eine Lösung entscheidet?

Eine systematische digitale Käuferreise gab es nicht.

Man könnte sagen:

GROB zeigte online sehr gut, was das Unternehmen verkauft. Aber noch zu wenig von dem, was das Unternehmen weiß.

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Das Problem war nicht fehlendes Wissen

Das ist für mich einer der wichtigsten Punkte dieser Geschichte.

Denn wir mussten bei GROB nicht erst Expertise aufbauen.

Die Expertise war längst vorhanden.

Vor allem Vertriebsleiter Philipp Schmalzhaf kannte die Anwendungen, Probleme und Fragen der Kunden aus unzähligen Gesprächen.

Auch Richard Weiss brachte sich intensiv in die Weiterentwicklung der Website und der Inhalte ein.

Die entscheidende Aufgabe bestand darin, dieses Wissen aus dem Unternehmen herauszuholen und für potenzielle Kunden nutzbar zu machen.

GROB hatte kein Wissensproblem. GROB hatte ein Sichtbarkeitsproblem.

Und genau das wollten wir ändern.

Der erste Schritt: echte Anwendungen statt Produktwerbung

Wir begannen zunächst mit Anwenderstories.

Nicht einfach:

„Das ist unser Produkt und das sind seine technischen Daten.“

Sondern:

Wo wird die Lösung eingesetzt?

Welches Problem musste gelöst werden?

Warum wurde diese Lösung gewählt?

Was können andere Konstrukteure daraus lernen?

Damit veränderte sich bereits die Perspektive.

Weg vom reinen Produkt.

Hin zur Anwendung und zum Problem des Kunden.

Danach wurde die Website konsequent aus Kundensicht weiterentwickelt

Die Texte auf der Website wurden grundlegend überarbeitet.

Die entscheidende Frage lautete immer häufiger nicht mehr:

„Was wollen wir über GROB erzählen?“

Sondern:

„Was möchte unser Kunde an dieser Stelle wissen?“

Das klingt nach einem kleinen Unterschied.

Ist aber ein fundamentaler Perspektivwechsel.

Denn plötzlich steht nicht mehr das eigene Produkt im Mittelpunkt der Kommunikation.

Der Kunde steht dort.

Mit seinem Problem.

Seiner Anwendung.

Seinen Fragen.

Und seiner Entscheidung.

Aus der Website entstand Schritt für Schritt eine Wissensplattform

Ein besonders wichtiger Baustein wurde das Lerncenter.

Dort beantwortet GROB heute konkrete Fragen aus der Praxis.

Fragen, die Konstrukteure und andere technische Entscheider tatsächlich beschäftigen.

Es geht um Auswahl.

Auslegung.

Technische Unterschiede.

Anwendungen.

Fehler.

Entscheidungskriterien.

Und konkrete Lösungswege.

Das Entscheidende dabei:

Der Content entsteht nicht, weil Marketing gerade wieder einen neuen Artikel braucht.

Er entsteht aus den Fragen der Kunden.

Das Wissen dafür kommt aus dem Unternehmen.

Genau dadurch wird aus Content etwas, das für den Vertrieb wertvoll wird.

Und der Vertrieb nutzt dieses Wissen heute selbst

Das gefällt mir an der Entwicklung bei GROB besonders gut.

Die Artikel liegen nicht einfach im Lerncenter und warten darauf, dass sie irgendwann jemand bei Google findet.

Der Vertriebsinnendienst nutzt sie aktiv.

Wenn ein Kunde eine Frage stellt, kann der Mitarbeiter einen passenden Artikel schicken:

„Schau mal, genau diese Frage haben wir hier ausführlich beantwortet.“

Damit arbeitet ein guter Inhalt gleich mehrfach.

Er kann über Suchmaschinen gefunden werden.

Er kann über die Website gelesen werden.

Er kann auf LinkedIn verbreitet werden.

Und er kann vom Vertrieb direkt im Verkaufsprozess eingesetzt werden.

Content wird damit vom Marketinginstrument zum Vertriebswerkzeug.

LinkedIn verstärkt die Sichtbarkeit

Parallel dazu wurde LinkedIn zu einem weiteren Kontaktpunkt.

Auf dem Unternehmensprofil von GROB erscheinen regelmäßig zwei bis drei Beiträge pro Woche.

Und mit Philipp Schmalzhaf ist auch der Vertriebsleiter persönlich auf LinkedIn aktiv.

Dabei geht es nicht einfach darum, möglichst häufig etwas zu posten.

Die Themen greifen das Wissen auf, das auch auf der Website und im Lerncenter eine Rolle spielt.

So begegnet ein potenzieller Kunde GROB möglicherweise an unterschiedlichen Stellen:

auf LinkedIn,

über Google,

im Lerncenter,

auf einer Produktseite

oder durch einen Artikel, den ihm ein Vertriebsmitarbeiter geschickt hat.

Aus einzelnen Marketingkanälen entsteht zunehmend ein zusammenhängendes System.

Und die Ergebnisse?

Die Entwicklung lässt sich inzwischen auch in Zahlen sehen.

Nach den veröffentlichten Ergebnissen der GROB-Referenz stieg der organische Website-Traffic um mehr als 105 Prozent.

GROB erreicht inzwischen mehr als 28 Inbound-Leads pro Monat.

Daraus entstehen laut Referenz rund 10 Neukunden pro Monat.

Gleichzeitig werden durch die vorhandenen Inhalte mehr als 10 Prozent Zeit in Vertrieb und Support eingespart.

Verglichen mit den früheren ein bis zwei Anfragen pro Monat über die Website ist das eine erhebliche Veränderung.

Aber für mich steckt die eigentlich interessante Entwicklung hinter diesen Zahlen.

Günter Heini sitzend hochkant

Früher produktzentriert. Heute kunden- und lösungsorientiert.

So würde Philipp Schmalzhaf die Veränderung zusammenfassen:

„Früher war GROB produktzentriert. Heute ist GROB kunden- und lösungsorientiert.“

Genau darum geht es.

Denn die 28 Leads sind nicht entstanden, weil GROB plötzlich 28-mal besseres Marketing gemacht hat.

Der grundlegende Perspektivwechsel war:

weg vom eigenen Produkt

und

hin zu den Problemen, Fragen und Entscheidungen des Kunden.

Die Website ist damit nicht mehr nur der Ort, an dem ein potenzieller Kunde sieht, was GROB verkauft.

Er erlebt dort zunehmend auch:

Was GROB weiß.

Und genau dadurch entsteht Vertrauen.

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Was war meine Rolle dabei?

Mir ist wichtig, das transparent zu machen:

Diese Entwicklung ist Teamarbeit.

Das fachliche Wissen und viele Kundenfragen kamen insbesondere von Philipp Schmalzhaf und aus dem Unternehmen.

Richard Weiss spielte eine wichtige Rolle bei der Arbeit an Website und Inhalten.

Das Website-System und die methodische Infrastruktur stammen von chocoBRAIN.

Meine Aufgabe bestand und besteht vor allem darin, GROB strategisch zu begleiten:

die Perspektive des Kunden zu stärken,

Positionierung und Themen zu schärfen,

Kundenfragen herauszuarbeiten,

Marketing und Vertrieb stärker miteinander zu verbinden,

und das vorhandene Wissen für Website, Content und LinkedIn nutzbar zu machen.

Denn genau darin sehe ich meine Rolle:

Ich muss einem Maschinenbauer sein Fachwissen nicht erklären. Ich helfe ihm dabei, aus diesem Wissen systematisch Sichtbarkeit, Vertrauen und Vertriebschancen aufzubauen.

Was kannst du von GROB lernen?

Vielleicht denkst du:

„Schöne Geschichte. Aber wir sind nicht GROB.“

Natürlich nicht.

Jedes Maschinenbauunternehmen hat andere Produkte, Kunden und Märkte.

Aber eine Sache sehe ich immer wieder:

In vielen Maschinenbauunternehmen steckt enormes Wissen, das potenzielle Kunden online kaum sehen können.

Der Vertrieb beantwortet jeden Tag Fragen.

Konstrukteure lösen Probleme.

Anwendungstechniker kennen typische Fehler.

Der Service weiß genau, was in der Praxis funktioniert und was nicht.

Dieses Wissen existiert bereits.

Die Frage ist:

Was machst du daraus?

Vielleicht brauchst du nicht mehr Marketing

Vielleicht brauchst du zunächst etwas anderes.

Mehr Klarheit darüber, wen du erreichen möchtest.

Ein besseres Verständnis der Probleme deiner Kunden.

Eine klare Positionierung.

Die richtigen Kundenfragen.

Und ein System, mit dem das vorhandene Wissen deines Unternehmens sichtbar wird.

Genau dort beginnt auch mein Strategie-Sprint.

Nicht mit:

„Was posten wir nächste Woche auf LinkedIn?“

Sondern mit:

„Wie schaffen wir es, für unsere Zielkunden zur ersten Anlaufstelle zu werden?“

Wie würde dieser Weg bei deinem Unternehmen aussehen?

Vielleicht kommen bei dir heute ebenfalls viele neue Kunden über Messen, Empfehlungen und bestehende Kontakte.

Vielleicht funktioniert das noch gut.

Vielleicht merkst du aber auch:

Es wird schwieriger.

Dann sollten wir nicht einfach die GROB-Strategie kopieren.

Wir sollten herausfinden, welcher Weg zu deinem Unternehmen passt.

Dafür schauen wir uns deine Zielkunden, ihre Probleme, deine Positionierung, die Fragen deiner Kunden und das Wissen in deinem Unternehmen an.

Und daraus entwickeln wir deinen Weg.

Denn deine Kunden sollen deine Kompetenz nicht erst erleben, wenn sie deinen Vertrieb anrufen.

Sie sollen sie bereits erleben, wenn sie beginnen, nach einer Lösung zu suchen.